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CeBIT 2006: Windows Vista & co. - zu Besuch auf dem Microsoft-Stand PDF Drucken
Geschrieben von Alexander Merz   
15.04.2006
Artikelindex
Windows Vista
Windows Vista Editionen
Microsoft Office 2007
Details zum neuen Microsoft-Betriebssystem Windows Vista gab es auf der CeBIT erstmals auch für das breite Messepublikum.
Neben der von Grund auf überarbeiteten Benutzeroberfläche Aero stehen verbesserte Bedienerfreundlichkeit und mehr Sicherheitsfunktionen im Vordergrund. Darüber hinaus: Erste Einblicke in Office 2007. Highlight dieser Neuvorstellung: Die Ziel- und Ergebnisorientierte Bedienung.

Windows Vista ist das Nachfolge-Betriebssystem von Windows XP und wird Anfang 2007 im Markt sein. Sicherheit und Bedienkomfort stehen im Zentrum der Entwicklung von Windows Vista.
Die neu gestaltete Bedienoberfläche soll für Ordnung in der Datenflut auf der Festplatte bringen. Im Zentrum des neuen Sicherheitskonzepts für Windows Vista steht der Windows Defender (ehemals Windows AntiSpyware) sowie die neuen Möglichkeiten, die der Internet Explorer 7 bietet.

Durch den Windows Defender schützt Windows Vista alle am PC angemeldeten Nutzer vor Gefahren wie Würmern, Viren und Spyware. Er basiert auf einem neuen Programmkern und verhindert die Installation gefährlicher Software. Außerdem überprüft er die Schlüsselstellen des Betriebssystems auf notwendige Änderungen. Eine neu gestaltete Nutzeroberfläche vereinfacht grundlegende Aufgaben wie Scannen und Entfernen von Schadprogrammen und bietet ein abgestuftes Warnsystem. Windows Defender lässt sich von allen Nutzern eines PCs unabhängig von deren Administrationsrechten starten.
Der neue Internet Explorer 7.0 verhindert Schäden durch Websites und Phishing indem er diese rot markiert. Außerdem unterstützt er Domain-Namen mit internationalen Schriftzeichen.
Mit zahlreichen neuen Sicherheitseinstellungen in Windows Vista können
Eltern die Computernutzung ihrer Kinder im Auge behalten. Dies funktioniert über Zeitbegrenzungen sowie die Blockierung bestimmter Webseiten, der Nutzung ausgewählter Programme und des Zugriffs auf Spielen mit Altersbegrenzung.
BitLocker Drive Encryption verschlüsselt den gesamten Inhalt des Windows-Systems auf internen Laufwerken. Damit sind die Daten auf gestohlenen oder verloren gegangenen Computern besser vor unberechtigtem Zugriff geschützt. BitLocker funktioniert am besten auf PCs mit Trusted Platform Modules (TPMs).

Windows Vista vereinfacht das Arbeiten mit dem PC und sorgt dafür, dass Daten jederzeit im Zugriff bleiben.

Es bietet integrierte, systemweite Suchfunktionen, die das Speichern, Auffinden, Verwalten und Organisieren wichtiger Daten und Programme vereinfachen. Sie umfassen E-Mail-Korrespondenz, Dokumente, Bilder, Videos, Musik, Spiele und Websites.
Bei der Suche auf dem Desktop-PC braucht der Nutzer nicht mehr den Namen einer Datei zu kennen, es reicht ein Wort im Dokument, der Musikinterpret oder das Datum der Fotografie, um sie zu finden. Dazu genügt eine Worteingabe in der Schnellsuch-Leiste des Start-Menüs. Die Suchergebnisse lassen sich sofort in einem eigenen Ordner speichern.

Mini-Applikationen (Gadgets) in Vista verbinden sich mit Web Services zur Wiedergabe von Wetterberichten, Nachrichten oder Internet-Radio-Programmen.

Sie können auch alle Instant-Messaging-Kontakte und Tagesaufgaben anzeigen sowie als Taschenrechner oder Notizzettel fungieren. Alle Gadgets werden über die neue Windows Sidebar organisiert und aufgerufen.
Neu ist auch: Windows Vista passt automatisch seine Leistung individuell an verschiedene Nutzer an, indem es die jeweils am häufigsten genutzten Anwendungen bereits vor dem Aufruf lädt.

Über das Windows Mobility Center können Nutzer auf Einstellungen mobiler Rechner zugreifen und diese ändern. Das Windows Sync Center synchronisiert tragbare Geräte wie Telefone, PDAs und Musik-Player. Die in einigen Versionen integrierte Tablet-PC-Funktion bietet Navigation per Stift und Touch-Screen-Unterstützung.

Windows Vista enthält ein Media Center mit Zugriff per Fernbedienung auf alle wichtigen Unterhaltungsmöglichkeiten wie Musik, Bilder, Filme, TV, aufgezeichnete Sendungen und Services. Da die Software HDTV und HDDVD unterstützt, wurde die Oberfläche für High-Definiton (HD) Breitwand-Bildschirme optimiert und überarbeitet. Sie bietet eine einfache und übersichtliche Suche nach allen digitalen Medien. Das Media Center lässt sich über die Media Center Extender-Funktionalität der Xbox 360 auf das gesamte Heim erweitern.

Microsoft treibt gemeinsam mit Intel und AMD die weitere Entwicklung des digitalen Heims voran. Die Intel Viiv-Technologie bietet eine neue Plattform für digitale Unterhaltung, die leistungsstarke Dual-Core-Prozessoren nutzt. Dieses Jahr enthalten alle auf den Markt kommenden Intel Viiv-PCs die Windows XP Media Center Edition. AMD wird seinen Dienst AMD Live! auf Multimedia-Desktop-PCs und -Notebooks anbieten, die ab Mitte 2006 auf den Markt kommen.

Der neue Media Player 11 kommt im frischen "Look and Feel" und mit neuen Navigationsmöglichkeiten. Damit können Musikfans noch schneller und effizienter ihre Sammlungen durchsuchen: Der Media Player 11 zeigt während der Eingabe sofort eine aktualisierte Auswahl möglicher Begriffe an.

Mit der Windows Photo Gallery können Nutzer ihre Fotos und Videos von Digitalkameras miteinander tauschen und ansehen. Sie vereinfacht die Verwaltung von Bildern und enthält grundlegende Schneide- und Korrekturfunktionen.
Windows Vista bietet neue Grafikfunktionen für Computerspiele und mit DirectX 10 ein umfangreiches Programm-Paket für deren Entwicklung. Der Games Explorer erleichtert das Auffinden von Spielen.



Letzte Aktualisierung ( 15.04.2006 )

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