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Fass mich an - ich schmelze nicht! PDF Drucken
Geschrieben von Alexander Merz   
31.08.2006
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Hach ist das schön: Endlich muss sich ein technisches Gerät, hier vornehmlich das Mobiltelefon als solches,
nicht hinter einer kryptischen Bezeichnung oder einem Namenskürzel verstecken, der sowieso kaum merkbar oder gar leicht auszusprechen wäre. Der Name des heute vorzustellenden Handys ist zwar englisch, aber sogut wie in jede Sprache übersetzbar: Chocolate. Oder auch Schokolade, wie der gemeine Deutsche zu sagen pflegt.

Eigentlich noch schöner daran ist, dass das "LG Chocolate" mit seinem Namen für zahlreiche mehr oder weniger kryptische Artikelüberschriften hinhält: "Die erste Schokolade ohne Kakao", "Schoko ans Ohr" oder "Schokolade zum Telefonieren" hätte dieser Artikel vielleicht auch heißen können.
Nun aber zur Sache: Seit Juni 2006 gibt es das erste "black label"-Handy von LG Mobile, das LG Chocolate, welches als eine Art Kampfansage gegen das erfolgreiche Design-Handy RAZR von Motorola gehandelt wird. Und tatsächlich: schon der erste Blick genügt, um dem Chocolate Designraffinesse erster Klasse zu artestieren.

Das LG Chocolate sieht nicht nur schön aus, es verfügt auch über eine echte Innovation: Das Slider-Handy wurde mit berührungsempfindlichen Navigationstasten ausgestattet, die dem oberen Geräteteil einen einmalig schicken Look verleihen. Im zugeschobenen Zustand ist das Gerät spiegelglatt und unter der Glasfaseroberfläche schwarz (bald auch in weiß erhältlich) gehalten, lediglich im Bereich des Displays ist der schwarzton etwas heller. Ein silbernes, leicht angehobenes Viereck ragt im  unteren Drittel leicht aus der Oberfläche heraus und lässt erahnen, dass in diesem Bereich auch das TouchPad angesiedelt sein muss.
Gewissheit schafft ein zweimaliger Druck auf die Lauter/Leiser-Wipptaste am linken Gehäuserand. Daraufhin springt die Tasten- und Displaybeleuchtung an und gibt den Berührungstasten ihr charakteristisches, rotes Bezeichnungslicht.

Schon in diesem Zustand kann man etwa durch das Telefonmenü oder durchs Adressbuch navigieren und z.B. Anrufe tätigen.
Das TouchPad lässt sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kinderleicht bedienen, man merkt dann fast überhaupt nicht mehr, dass keine "echten" Tasten vorhanden sind.
Lediglich zum Anrufen von Telefonnummern, die nicht im Adressbuch gespeichert sind, oder zum Senden von SMS-Meldungen ist das Aufschieben des Geräts nötig, welches die Zahlentastatur auf dem unteren Geräteteil des Slider-Handys freigibt. Jetzt ist auch die 1,3 Megapixel-Digitalkamera inklusive Licht und Spiegel für Selbstportraits frei, die an der Rückseite des oberen Geräteteils, sonst in geschlossenem Zustand verdeckt, gut geschützt ist.

Am rechten Rand befindet sich eine Shortcut-Taste zum schnellen Erreichen von MP3-Player oder Kamera, sowie die Auflegen- und Einschalttaste. Etwas oberhalb davon ist eine Plastiklasche anhand von gummiertem Kunststoff mit dem Gerät verbunden und gibt nach Herausziehen die Schnittstelle zum Netzteil oder Headset frei. Die Rückseite des Chocolate ist ebenfalls so glatt wie möglich und durchgehend schwarz gehalten.

Wie man schon ohne das Mobiltelefon in der Hand gehalten zu haben erkennen kann, ist die glatte Oberfläche anfällig für Fingerabdrücke und Kratzer aller Art. Reflexionen sind aber dank der hohen Helligkeit des 176x220 Pixel großen Displays mit 265.000 Farben nur nur bei starkem Gegenlicht ein Problem.



Letzte Aktualisierung ( 15.09.2006 )

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