spacer
spacer
Hauptmenü
Home
Rubriken
Newsletter
Über uns
Mitarbeiten
Kontakt
Wer ist online?
70 Gäste online
 
Home arrow Rubriken arrow XBox 360 arrow Neue 3rd-Person-Shooter-Offensive – Lost Planet vs. Bullet Witch

Neue 3rd-Person-Shooter-Offensive – Lost Planet vs. Bullet Witch PDF Drucken
Geschrieben von Benjamin Seym   
05.04.2007
Artikelindex
Seite 1
Seite 2
Seite 3
Seite 4
Seite 5
Heute widmen wir unseren großen Spiel-Vergleich einem sehr zweischneidigen Genre-Urgestein. Ein Genre, welches ebenso viele Fans wie Feinde hat: Der Shooter!
In unserem Vergleich wollen wir einmal die Shooter-Neuerscheinungen „Lost Planet“ aus dem Hause Capcom und Ataris „Bullet Witch“ gegenüberstellen. Ob eines der beiden Spiele die Nase vorn hat, oder ob überhaupt einer der beiden Titel als „gelungen“ bezeichnet werden kann, werden wir im Folgenden herausfinden.

Hintergründe und Story
Ein eher unwichtiges Thema für einen Shooter aber durchaus erwähnenswert ist der Hintergrundgedanke eines Spiels. Welche Motivation hat die Spielfigur? Beginnen wir mit „Bullet Witch“: Die schießwütige und zugleich sehr attraktive Hexe Alicia hat nur ein Ziel: Alles töten, was irgendwie unmenschlich aussieht. Dabei bietet das Szenario durchaus Potenzial. Alles beginnt im Jahre 2007 (!); Erdbeben erschüttern die USA, der Nahost-Konflikt ufert aus und fordert Millionen Opfer, Killerviren dezimieren die Menschheit, Dämonenhorden knechten, foltern und töten die Menschen und das Ende der Menschheit steht bevor. Vor allem das Intro von „Bullet Witch“ wirkt sehr bedrückend und wirft einige Fragen auf. Als Beispiel sei hier das plötzliche und unvermittelte Erscheinen der Dämonenhorde genannt. Alles in allem entsteht durch das Intro durchaus eine besondere Endzeit-Stimmung.

Komplett anders schickt Capcom sein Schützling ins Rennen: Auf einem von Menschen besiedelten Planeten bricht eine Eiszeit aus, die die Menschheit zunehmend hinrafft. Die wenigen überlebenden Menschen haben sich in verschiedenen Gruppen organisiert. Zum einen gibt es da die Schneepiraten, welche plündernd und mordend durchs Land ziehen. Zum anderen gibt es die großen Konzerne, die um die Vorherrschaft des „verlorenen Planeten“ kämpfen und darüber hinaus noch an einem Weg arbeiten, den Planeten wieder aufzutauen.


Mitten in diesem Chaos übernimmt der Spieler die Rolle des jungen Wayne, der beim Kampf gegen einen besonders großen Akriden (die insektoide und dominante Rasse des Planeten) seinen Vater verliert. Um in der eisigen Schneewüste nicht sofort zu erfrieren, bedienen sich die Menschen der Thermal-Energie, die sie aus den Körpern der Akriden gewinnen. Im Klartext heißt das: Wenn der Spieler es versäumt, über einen längeren Zeitraum keinen Gegner zur Strecke zu bringen, wird seine Thermal-Energie verbraucht und es folgt der Tod des Charakters.

In punkto Story beweisen beide Spiele ein hohes Maß an Potenzial. Leider gelingt es nur „Lost Planet“, das gebotene Szenario richtig auszunutzen. Das kalte Klima stellt unter Umständen eine wirkliche Bedrohung dar und die Kämpfe gegen die Schneepiraten, andere Organisationen oder die Akriden zeigen sich sehr abwechslungsreich.

„Bullet Witch“ kann das hohe Niveau der erzeugten Endzeit-Stimmung leider nicht voll ausnutzen. Die NPC’s laufen unbeschwert durch die Gegend und dienen den Gegnern als Zielscheiben. Durch dieses unglaubwürdige Verhalten wird die ganze Stimmung zerstört. Außerdem bleiben unerwartete Wendungen und besonders clevere Storyverläufe völlig aus.



Letzte Aktualisierung ( 09.10.2007 )

< Zurück   Weiter >
spacer
Suche
Advertisement
die letzten News
Verwandte News

  Redaktionsstatut | Impressum
Copyright 2001 - 2009 COMPzeit
Alle Rechte vorbehalten.
spacer