|
Seite 2 von 5 Action, der Kern eines Shooters Wie sieht es denn mit dem eigentlich interessanten Teil der Shooter aus? Wie beweisen sich die Charaktere im Kampf gegen ihre Feinde? Werfen wir einen Blick auf die möglichen Aktionen der Figuren und deren Handhabung:Schauen wir uns die Talente der jungen Hexe Alicia an: Als besonderer Pluspunkt seien die magischen Fähigkeiten der Hexe zu nennen. Ob Donnerschlag oder telekinetische Schübe, Alicia bietet eine breite Palette an Fähigkeiten, die ihr den Kampf gegen die Dämonenhorden erleichtern sollen. - Sollen! - Dabei bleibt es dann leider auch, denn eigentlich macht man von den einfallsreichen und nett anzusehenden Zaubern nur selten Gebrauch. Viel zu kompliziert und langatmig sind die Zauber. Der Spieler muss den Bumpern auf dem Controller zwischen drei Seiten hin-und herschalten, von denen jede jeweils drei Zauber beinhalten. Diese können dann mit A, B und X angewählt und ausgesprochen werden. Klingt zwar nicht besonders kompliziert, aber wenn diese Tastenkombination inmitten eines Gefechts ausgeführt werden soll, wirkt sich dies schon sehr negativ auf den Spielfluss aus. Außerdem ist die riesige Wumme, welche Alicia in federndem Gang durch die Gegend schleppt, viel zu stark, um Gebrauch von irgendwelchen Magien machen zu müssen. Im Grunde kann man die ganze Zeit über mit gezogenem rechten Trigger durch die Gegend laufen und das Fadenkreuz von Gegner zu Gegner ziehen. Munitionsmangel kommt dabei nie auf, da das Gewehr (wohl eine magische Waffe) keine Magazine zu verbrauchen scheint, obwohl Alicia diese in regelmäßigen Abständen auswechselt.Da es sich bei „Bullet Witch“ um einen 3rd-Person-Shooter handelt, ist die Spielsteuerungen wie bei vielen 3rd-Personen-Shootern in eine 3rd-Person-Perspektive und eine Schulter-Perspektive unterteilt. Die Schulter-Perspektive ist dabei recht ungewöhnlich durch einen Druck auf den rechten Ministick zu erreichen. Abschließend wäre wohl zu sagen: Es wurde schon komfortabler durch die Gegend geballert. Anders sieht es da bei „Lost Planet“ aus; trotz der Tatsache, dass es sich bei „Lost Planet“ ebenfalls um einen 3rd-Person-Shooter handelt, kommt das Spiel ohne eine Schulterperspektive aus. Gut daran: Das Zielen und die Geschwindigkeit des Fadenkreuzes leiden kein bisschen unter diesem Umstand. Dazu wartet das Spiel mit einer sehr intuitiven Steuerung auf. Das Werfen von Granaten, sowie die Steuerung verlaufen nach altem Rezept und erleichtert jedem, der mindestens ein Mal „Halo“ gespielt hat, das Gefecht enorm. Dazu kommt die Möglichkeit, einen Enterhaken einzusetzen, um höher gelegene Ebenen zu erreichen oder Stürze aus großer Höhe im letzten Moment zu entschärfen. Besonders viel Spaß macht es, mit Granaten und schweren Geschützen den Kampf gegen die Akriden aufzunehmen. Besonders die großartige Physik-Engine fällt im Kampf gegen die Gegnerhorden besonders positiv auf. So werden die asselähnlichen Riesenkäfer von den Explosionen zur Seite geworfen und es dauert eine Weile, bis die unbeweglichen Panzertiere wieder auf den Beinen stehen. Oft steht dem Spieler einer von vielen „Vital Suites“ (einer Art Roboter, der wie ein Fahrzeug von dem Spieler besetzt werden kann) zur Seite. Die Steuerung dieser Exoskelette ist zwar einerseits sehr langsam und bockig, passt aber zu den teils klobigen und kraftvollen Maschinen. Gerade in den langen und zugleich spannenden Bosskämpfen entfalten die VS ihre ganze Kraft und erhöhen die Kampfkraft des jungen Wayne wesentlich.
|