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Neue 3rd-Person-Shooter-Offensive – Lost Planet vs. Bullet Witch PDF Drucken
Geschrieben von Benjamin Seym   
05.04.2007
Artikelindex
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Technisches
Grafisch zeigen beide Titel ihre Stärken und Schwächen. Wo Bullet Witch mit sehr netten Charakteren und einem interessanten Gegnerdesign aufwartet, zeigt „Lost Planet“, dass eine Eiswüste durchaus sehr abwechslungsreich sein kann.

Im Einzelnen fällt das schöne Design der Hexe Alicia und die detailreichen Gegner, mit denen sie es zu tun bekommt, auf. Allerdings wirken die Level trotz des hohen Abwechslungsfaktors sehr leer und unfertig. Auch die verwendeten Texturen sind oft verschwommen, was das Next-Gen-Gefühl deutlich trübt.
Allerdings soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Sound hierzu einen klaren Kontrast bietet. Glasklare Töne dringen aus den Boxen des glücklichen Besitzers eines Surround-Systems. Da das Spiel in Dolby Digital ausgegeben wird, steht einem gelungenen 3D-Sound nichts im Wege.

Auch „Lost Planet“ glänzt mit einem hervorragenden Surround-Sound. Zwar ist der Klang nicht ganz so fulminant wie der eines „Bullet Witch“, kann sich aber durchaus hören lassen.
Leider ist die Optik des verlorenen Planeten sehr zweischneidig. Einerseits sind die menschlichen Gegner zu detailarm. Andererseits gehören die Explosionen und Feuerinfernos zu den besten, die je ein Spieler erleben durfte. Da kommen sogar die Darstellungskünste eines kürzlich indizierten Epic-Titels nicht mit. Auch das recht einseitige Leveldesign wird immer wieder durch kleine optische Schmankerl aufgewertet. Besonders der kleine Ausflug über die Wolken macht wirklich Eindruck. Dagegen fallen die sofort verschwindenden Trümmer der zerstörbaren Umgebung negativ auf.

Die Grafik des Hexenshooters kann leider nur wenig stichhaltige Argumente vorweisen. Zu langweilig und lieblos ist das Umgebungsdesign und viel zu primitiv wirkt das Aussehen der NPC’s. Die Grafik des Eiswüstenshooters kann dagegen schon mit eher mit der anderer aktueller Titel mithalten.



Letzte Aktualisierung ( 09.10.2007 )

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