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Seite 1 von 2 Das wohl begehrteste Spiele-Addon der letzten Jahre steht seit dem 16. Januar 2007 in den deutschen Läden. Es ergänzt das Spiel World of Warcraft (WoW) und soll auch die ohnehin sehr große WoW-Community vergrößern. Das Hauptprogramm ist schon seit längerem zu haben und ist auch in Deutschlang sehr begehrt. Grund genug für uns, World of Warcraft samt Addon The Burning Crusade unter die Lupe zu nehmen!
Nun denn, ein Online-Rollenspiel wie WoW ist nicht in einer Woche durchgespielt. Vielmehr dauert es mehrere Monate oder gar Jahre, bis man alles zusammen hat. Dabei ist das Erreichen der Höhststufe (in World of Warcraft noch Level 60, jetzt in The Burning Cruisade Level 70) die leichteste Aufgabe. Sowohl das Hauptprogramm als auch die Erweiterung liefern viele Möglichkeiten, auch mit der Höhststufe noch vielreichend Spaß zu haben. Zuerst jedoch ist zu Warnen: World of Warcraft ist stark süchtig machend, wobei Blizzard hier das Prinzip der Erfolgsspiele Diablo 1 und 2 übernimmt und der Spieler durch viele gute Ausrüstungsgegenstände animiert wird, nicht vom Spielen abzulassen. Zunächst einmal zum eigentlichen Spiel World of Warcraft (Kenner des Spiels dürfen diesen Teil des Berichts getrost überspringen): World of Warcraft ist ein klassisches Online-Rollenspiel, welches vor allem durch seine Einfachheit zu Beginn glänzt und durch taktische Finesse zu späteren Zeitpunkten. Dazu kommt die Geschichte der Warcraft-Serie, wobei World of Warcraft chronologisch gesehen nach Warcraft 3 anzusiedeln ist. Gleich zu Beginn hat der Spieler die Qual der Wahl: Er muss sich eine/en Spielfigur/Avatar auswählen. Dabei muss er sich zuerst für eine der beiden Seiten im Spiel entscheiden (Horde oder Allianz). Danach kann er eine der 4 spielbaren Rassen wählen (Allianz: Gnom, Zwerg, Mensch, Nachtelf; Horde: Untoter, Taure, Orc, Troll), die alle sehr unterschiedliche Rassenmerkmale aufweisen. Nun kommt der Spieler zu der wichtigesten Entscheidung: Die Wahl der Klasse. Zur Auswahl stehen auf Seiten der Allianz: Krieger, Paladin, Magier, Hexenmeister, Druide, Priester und Jäger und auf Seiten der Horde: Krieger, Magier, Hexenmeister, Druide, Priester, Jäger und Schamane, wobei nicht jede Rasse jede Klasse spielen kann. Nach noch etwas individuellen Styling des Charakters geht es auch schon los. In einer kurzen und hübschen Eingangssequenz wird kurz die Rasse vorgestellt und ein kurzer Schwenk durch die wunderschöne, verspielte World of Warcraft-Landschaft zeigt die erste Region, in denen ihr neuer Charakter seine ersten Schritte tun muss. Vor allem die ersten Aufgaben(Quests) sind dazu gedacht, dass der Spieler seinen Charakter und den Umgang mit dem Menü lernt. Dazu bietet Blizzard noch ein mehr oder minder hilfreiches Hilfsmenü an, was für völlig unerfahrene Rollenspieler den Einsteig sehr komfortabel macht. Die ersten 10 Level gehen leicht von der Hand, da auch die Attributspunkte für Sträke, Ausdauer, usw. automatisch vergeben werden. Individuell wird ihr Held erst ab Stufe 10, ab da darf in jeder Stufe auf einen, für jede Rasse eigenen, Technologiebaum ein Talentpunkt vergeben werden (ähnlich wie in Diablo 2). Ein weiterer wichtiger Aspekt des Urprogramms sind die Instanzen, in denen sich der Spieler mit seiner Gruppe, abgeschottet von allen anderen, befindet. Dort warten wesentlich stärkere Gegner, die zudem sehr viele bessere Gegenstände springen lassen. Die Grafik ist stark an das Strategiespiel Warcraft 3 angelehnt, auf dessen Geschichte World of Warcraft auch basiert. Mit diesem Stil hat Blizzard zudem den Alterserscheinungen vorgebeugt, denn World of Warcraft sieht selbst nach Jahren noch gut aus, auch wenn es sicherlich nicht mit den Top-Action Spielen mithalten kann. Dafür hat es diesen comicartigen Charme, der begeistert. Auch der Sound ist hervorragend, die Stimmung wird schön mit heroischer Musik (schließlich sind wir ja Helden und wollen die entsprechende Musik dazu hören) entfacht. Der Sound ist zudem gut auf die jeweilige Situation abgestimmt, sollte man sich beispielsweise einem der Endbosse in einer Instanz nähern, wechselt die Musik oft zu einer Spannungssteigernden. Natürlich gibt es in einem so großen Projekt wie World of Warcraft und seinen im Original zwei riesigen Kontinenten einige Bugs, die selbst nach Jahren nicht alle beseitigt wurden konnten. Jedoch ist Blizzard für jede Aufmerksamkeit dankbar und versucht, auf die Wünsche der Community zu reagieren. Deshalb kommen auch in regelmäßigen Abständen Patches heraus, die teilweise sehr umfangreich sind. Wer sich World of Warcraft zulegen will, sollte beachten, dass dieses Spiel monatlich ca. 13€ kostet und zudem eine schnelle Internetverbindung erfordert, damit man ein gutes Spielerlebnis hat, was nicht zuletzt in den PvP (Player vs. Player)-Kämpfen sehr entscheidend werden kann, da man dort auf andere Spieler trifft. Die 13€ sollten hier jedoch keine Abschreckung sein, da der Betrag durch die vielen Spielelemente und die ständigen Verbesserungen gut angelegt werden. Zudem befinden sich auf jedem Server sogenannte Gms (Gamemaster), die für Ordnung sorgen. World of Warcraft begeistert zudem über Monate.
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