Auf dem Messestand von ASUS sind uns besonders die Notebook-Neuheuten aufgefallen. Darunter: die Weltneuheit W5Fe, ein Notebook mit gleich zwei Displays. Je eines innen und außen angebracht sorgen sie für die Allround-Informationsversorgung des Besitzers, selbst wenn das Notebook ausgeschaltet ist. Ein edles Subnotebook mit innovativer Displaytechnik von ASUS ist das U1F, wobei das Display wegen seiner LED-Hintergrundbeleuchtung besonders kompakt gefertigt wurde. Ebenfalls interessant: eine Grafikkarten-Lösung von ASUS für den mobilen Gamer.
Das W5Fe wäre eigentlich nichts besonderes, sondern schlicht ein Gerät der W5-Serie von ASUS. Der Intel Core 2 Duo mit 1,83 GHz, die SATA-Festplatte mit 120 GB oder der 1GB RAM-Speicher machen das Notebook noch lange nicht zu einer Weltneuheit - wäre da nicht ein Detail, was immer dann zur Geltung kommt, wenn das Notebook zugeklappt oder gar ausgeschaltet ist. Besagtes Detail ist ein zweites Display, das an der Außenseite des Deckels integriert wurde und im Gegensatz zum 12,1"-Innendisplay nur 2,8" misst. Dieses kleine, mit 320x240 Bildpunkten ausgestatte Extra ist zusammen mit seiner, vom eigentlichen Notebook getrennten CPU-/GPU-Einheit und einem Gigabyte NAND-Flashspeicher streng genommen ein eigenständiger PDA, oder zumindest damit vergleichbar. Er basiert auf einem Windows Vista-Bestandteil, der SideShow-Funktion, die mit der Windows Vista-Hauptinstallation des Notebooks kommunizieren kann und mit jede Menge Mini-Programmen ausgestattet werden kann. Bedient wird das Ganze hauptsächlich mittels 5-Wege-Navigationstaste, egal ob das Notebook gerade eingeschltet, ausgeschaltet oder im Ruhemodus ist. So lassen sich mit dem SideShow-Zweitdisplay Informationen wie der Kalender, das Adressbuch, Textnotizen und die letzten 100 E-Mails abrufen. Auch Entertainmentbedarf wird mit MP3-Player, Fotobetrachtung oder kleinen Spielen wie "Solitär" abgedeckt. Eine Synchronisation der Daten erfolgt automatisch, sobald das Hauptsystem gestartet ist. Für ASUS stehe das W5Fe nur am Anfang einer Reihe von Innovationen: Das SideShow-Modul könnte in Zukunft ein vollwertiger PDA mit Basisfunktionalität werden, der dann auch aus seiner Notebook-Hülle abgedockt werden könne, wenn nicht das ganze Notebook unterwegs sein muss. Was in der ersten SideView-Generation von ASUS, dem 1,75 Kilo schwerem W5Fe, noch stört, ist ein relativ großer Buckel, der durch die Einbettung des Zweitdisplays an der oberen Hälfte des Notebook-Deckels entstanden ist. Das W5Fe wird für 2.099 € noch Ende März in den Handel kommen. Einen Buckel hat das ASUS U1F nicht vorzuweisen, ganz im Gegenteil: Es ist das erste Subnotebook von ASUS, dessen 11,1" LCD-Bildschirm mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet wurde. Hierdurch seien laut ASUS-Pressemitteilung ein schlankes Design, Farbbrillianz und ein geringer Stromverbrauch ermöglicht worden. Das Display sei "nur noch halb so breit und um ein Drittel leichter als herkömmliche LCD Displays". Konkret bedeutet das ein Gewicht von einem Kilo bei Gehäusemaßen von 26,1x19x2 cm. Durch hochwertige Materialien wie einer Rindsleder-Handballenauflage, einer Edelstahl-Umrahmung und einem Gehäusedeckel mit Klavierlacküberzug legt ASUS seine Lifestyle- und Trendsetting-Ambitionen dar. Aber auch Business-Kunden werden mit dem ASUS Security Protect Management angesprochen, welches auf das verbaute Trusted Platform Modul, sowie einen Fingerprint-Sensor zurückgreift. Ein optisches Laufwerk ist zwar nicht im Notebook integriert, jedoch legt ASUS ein externes USB-DVD-Laufwerk mit bei. Das ASUS U1F wird für 1.999 € ab Ende März in den Fachhandel kommen. Für den mobilen Spielefan hat ASUS auf der CeBIT auch eine Lösung parat: Die ASUS XG Station rüstet die, in grafiktechnischer Hinsicht meist schwächelnden, Notebooks mit einer externen PCI Express-Grafikkarte auf. Einzige Bedingung: Das Notebook benötigt zum Anschluss der XG Station eine Express Card-Schnittstelle. Die optisch ansprechende XG Station beherbergt dann neben der Grafikkarte selbst auch ein LED-Display zur Anzeige von GPU-Takt, -Lüftergeschwindigkeit, -Temperatur und den dargestellten Frames Per Second (FPS). Auch die Systemlautstärke kann über das große Drehrad der XG Station gesteuert werden. Die externe Grafikstation verfügt daneben auch über zwei USB-Anschlüsse, sowie über DVI- und SVideo-Ausgänge und Lautsprecher- und Mikrofoneingang. Welche Grafikkarte in der XG Station verbaut werden wird, steht noch nicht endgültig fest, ASUS rechnet aber mit dem Einbau einer NVIDIA GeForce 7900GS oder vergleichbarer Grafikhardware im oberen Mittelklassen-, bzw. unteren HiEnd-Segment zur Markteinführung im Juni 2007.Fotos: ASUS Computer GmbH Nur registrierte User können Kommentare schreiben. Bitte einloggen oder registrieren. Powered by AkoComment 2.0! |