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Office 2007 Professional im Test: Bewährte Funktionalität in neuem Gewand PDF Drucken
Geschrieben von Alexander Merz   
22.12.2007
Artikelindex
Neues Gewand
Weitere Innovationen
Fazit
Wer geglaubt hat, Word, Excel, PowerPoint & Co. seien bereits so ausgereift, dass sie gar nicht mehr verbessert werden könnten,
wird mit der Ende 2006 erschienenen Neuauflage von Office 2007 eines Besseren belehrt. Richtig ist zwar, dass die Programmfunktionen für den alltäglichen Gebrauch nicht sehr zugenommen haben, wohl aber die Benutzeroberfläche von Office: Rundundüberholt zeigt sich die neue Office-Familie von Microsoft benutzerfreundlich wie nie, wobei nun selbst die Funktionen, die selten verwendet werden, leicht zugänglich sind. Selbst eingefleischte Office-Kenner erleben so gelegentlich Überraschungen, wenn sie vermeintlich neue Funktionen entdecken, die schon in den alten Office-Varianten enthalten, jedoch in Untermenüs verschachtelt und versteckt waren.

Zunächst aber erst einmal ein Überblick über die verschiedenen, Microsoft-typischen „Office Suites“: Der Office-Kernprogrammumfang bestehend aus Word, Excel und PowerPoint ist in jeder der Programmeditionen vorhanden. Die „Office Home and Student“-Suite beinhaltet darüber hinaus noch OneNote. Die „Office Standard“-Suite hingegen beinhaltet Outlook. In „Office Small Business“ ist neben Outlook (mit Business Contact Manager) auch der Publisher enthalten. „Office Professional“, die in unserem Test zum Einsatz gekommene Produktvariante enthält Outlook, Publisher und Access. Die „Office Ultimate“-Suite enthält zu guter Letzt sämtliche vorstehenden Programme und darüber hinaus noch Groove und InfoPath.
Microsoft vertreibt neben den Suites auch einzelne Programmteile wie den in keiner der Office Suites enthaltenen Programmtitel Visio.

Office 2007 kommt, geeignet ab Windows XP mit Service Pack 2, in ansehnlichem Vista-Look daher mit den Farbvariationen Silber, Schwarz und Blau. Die neue „Ribbon“-Benutzeroberfläche verzichtet auf die Office-typischen Symbolleisten und Drop-Down-Auswahlmenüs, stattdessen kommt eine auffällig breite, mit z.T. sehr großen Schaltflächen versehene Steuerungsleiste am oberen Bildschirmrand zum Einsatz, die mittels „Tab“-ähnlichen Reitern funktionsspezifisch sortiert sind. Im standardmäßig ausgewählten „Start“-Reiter finden sich die häufig benutzten Funktionen des jeweiligen Office-Programmes, bei Word beispielsweise die Schrift- und Absatzformatierungsfunktionen. Ein weiterer Clou: Funktionen, die zum Beispiel im Zusammenhang mit der Formatierung von Bildern im Fließtext relevant sind, und bei früheren Word-Versionen mittels Rechtsklick-Menü auf das Bild aufgerufen werden konnten, sind nun ebenfalls in die Steuerungsleiste oben integriert. So erscheint beispielsweise beim einfachen Klicken auf ein Bild in der Steuerungsleiste ein neuer Reiter mit dem Namen „ Bildtools - Format“, der dann automatisch angewählt wird und nun alle, für die Bildformatierung relevanten Funktionen anbietet. Will man Änderungen am Text oder Bild vornehmen, aber vorerst nur experimentell deren Wirkung ausprobieren, so kann man nun mittels Mouseover, also dem Positionieren der Maus über der gewünschten Schaltfläche, die Änderungen auf markierten Text oder Bilder vorläufig vornehmen lassen, sobald aber die Maus wegbewegt wird, erscheint alles wieder unverändert so wie vorher.
Sofern niedrige Bildschirmauflösungen verwendet werden, könnte es vorkommen, dass die breite Menüleiste oben zu sehr die Sicht auf das eigentliche Dateiverarbeitungsfeld verdeckt – dies lässt sich ändern, in dem über die Programmoptionen die Symbolleiste minimiert, d.h. auf die Reiterbeschriftungen (Start, Einfügen, Seitenlayout …) reduziert werden. Beim Klicken auf eine der Reiter erscheint dann die Steuerleiste samt Symbolen in der vollen Größe.
Ein einziges Drop-Down Menü ist allerdings trotz „Ribbon“-Oberfläche übrig geblieben, das ist dem Benutzer allerdings auch als anfängliche Orientierungshilfe sehr willkommen, da hier die Auswahlmöglichkeiten des ehemaligen „Datei“-Drop-Down Menüs wie z.B. der „Speichern unter“- oder der „Drucken“-Dialog untergebracht sind.
Ein weiteres Relikt an die alte Benutzeroberfläche sind die Miniatursymbole am linken Rand der Titelleiste, also noch über der breiten Hauptleiste, worin das Speichern-Symbol, sowie die Schaltflächen „Rückgängig“ und „Wiederholen/Wiederherstellen“ untergebracht sind. Wahlweise lässt sich diese Miniatursymbolleiste noch um weitere Funktionen dieser Art wie „Schnelldruck“ oder „Seitenansicht“ erweitern.



Letzte Aktualisierung ( 02.01.2008 )

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