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Microsoft Windows Vista im Langzeittest |
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Geschrieben von Alexander Merz
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02.01.2008 |
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Seite 5 von 5 Was bleibt unterm Strich vom neuen Windows-Betriebssystem? Zu allererst der Beigeschmack eines leicht aufgemotzten Windows XP; aufgeplusterte Aero-Grafik, Sofortsuche und neue Sicherheitsfunktionen sind im Grunde viel zu wenig, um den Windows XP-Anwendern den Kauf des neuen Betriebssystems ernsthaft zu empfehlen. In Anbetracht der langen Entwicklungsdauer ist das sogar ein echtes Armutszeugnis für Microsoft. Eine Fülle an Innovationen, ein Zugewinn an Benutzerfreundlichkeit und Programmfunktionen, die ein Upgrade von Windows XP auf Windows Vista legitimieren könnten, fehlen. Viele der neuen Optik-Spielereien lassen sich mittels Drittanbieter-Programmen genauso gut in Windows XP integrieren, wobei wohlmöglich noch mehr Performance übrigbliebe, als der leistungshungrige Vista-Kernel auffrisst. Undenkbar, wie der „Ressourcenfresser“ Windows Vista auf mobilen Geräten wie den neu aufsprießenden UMPCs effektiv eingesetzt werden soll. Schließlich stehen hier ein leistungssparendes, ausdauerndes Systemdesign im Vordergrund, um lange Laufzeiten und flüssiges Arbeiten auf der Miniatur-Hardware zu ermöglichen. Es würde kaum wundern, wenn Microsoft für den Vista-Nachfolger die komplette Gegenrichtung einschlagen würde, weg von einem „immer mehr hinzufügen“ an das bestehende Programm hin zu einem von Grund auf neu programmierten Produkt. Lässt man die Vernunft sprechen, so sollte man den Lockrufen der „Pseudo“-Innovationen aus Windows Vista, wie der Grafikspielerei „Aero“, „DreamScene“ oder „Sidebar“, kein Gehör schenken und stattdessen den Nachfolger von Windows Vista, der hoffentlich weniger enttäuschen wird, abwarten. Windows Vista hat wohl vor allem Chancen bei Computer-Neukäufern: Hier kommt man um das frisch vorinstallierte Windows Vista kaum noch herum.Bildquellen: Microsoft Windows Vista Ultimate Edition (32-bit), Microsoft Corp.
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Letzte Aktualisierung ( 02.01.2008 )
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