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Home arrow Rubriken arrow Nintendo Wii arrow Let‘s Go To The City! - Animal Crossing erobert die Wii

Let‘s Go To The City! - Animal Crossing erobert die Wii PDF Drucken
Geschrieben von Benjamin Seym   
09.02.2009
Artikelindex
Gameplay
Multiplayer und Technik
Fazit

Langeweile

So niedlich die Umgebung auch gestaltet ist, so putzig die einzelnen Tier-Bewohner auch sein mögen und so vielfältig die einzelnen Beschäftigungen auch sind, so schnell wird das Spiel auch eintönig. Ist das Haus erst einmal abbezahlt und eingerichtet, staut sich schnell viel Geld auf, das man auf der Bank sparen kann oder aber für mehr oder weniger nützliches Zeug ausgeben kann.

Irgendwann weiß man einfach nicht mehr, was man noch tun kann außer zum xten Mal die Obstbäume zu schütteln oder aber den Fluss nach den letzten noch nicht gefunden Fischarten zu durchsuchen. Wenn es einmal so weit gekommen ist, bietet sich der Online-Mehrspieler-Modus an, den wir mit dem neuen Sprach-Funktions-Gadget namens WiiSpeak erkunden.

Bis zu vier Freunde

Zwar ist der Verbindungsaufbau mit den Dörfern seiner Freunde sehr umständlich, allerdings ist es eine Art notwendiges Übel, dass man für den durchaus gelungenen Mehrspieler-Modus über sich ergehen lassen muss. Mit der richtigen Kombination aus Freundescode, Spielername und Dorfname des gewünschten Mitspielers kann eine Verbindung hergestellt werden. Dann muss einer der Spieler noch das Tor zu seinem Dorf öffnen um somit den Freunden Einlass gewähren. Hat man all diese Maßnahmen getroffen, steht einer gepflegten Multiplayer-Partie nichts mehr im Weg.

Zusammen kann man nun alles unternehmen, was man auch im Alleingang unternehmen könnte. Ist man zu Gast in einem fremden Dorf, kann man fremdes Obst in die eigene Stadt mitbringen und anpflanzen. Die Ernte kann man anschließend zu sehr hohen Preisen wieder verkaufen.

Für die nötige Kommunikationsmöglichkeit sorgt entweder die On-Screen-Tastatur, die in gewohnter Manier mit der Wii-Fernbedienung bedient wird oder aber man unterhält sich via WiiSpeak, einem kleinen Kasten, der an die Wii angeschlossen und in die Nähe der Sensorleiste platziert wird. Das kleine Mikro fängt die Stimme von überall im Raum auf und leitet sie an den Mitspieler weiter. Der Klang ist erstaunlich klar, da auch die Geräusche des Spiels herausgefiltert werden, so dass nur die Stimme übertragen wird. Das WiiSpeak-Bundle von Animal Crossing: LGTTC ist jedem Online-Spieler wärmstens zu empfehlen.

Technik

Wii-typisch präsentiert sich auch AC:LGTTC nicht in hochauflösender texturenstarker Next-Generation-Grafik, sondern zeigt sich in eher schlichtem Gamecube-Gewand.

Die Grafik ist einfach und eher zweckbezogen. Dennoch ist sie, wie man es von Titeln wie Harvest Moon kennt, gleichzeitig sehr liebenswürdig und putzig. Die Kamera lässt sich nur in Häusern bewegen, was allerdings nicht allzu sehr ins Gewicht fällt, da Objekte, die die Sicht versperren sofort transparent werden.

Akustisch ist vor allem die Sprachausgabe ein echtes Schmankerl. Das blödsinnige und zugleich völlig unverständliche Geplapper ist genauso skurril wie unterhaltend. Die Hintergrundmusik ist beruhigend, wiederholt sich allerdings relativ oft und außer einem gelegentlichen Schnaufen ist der eigenen Spielfigur nicht viel  zu entlocken. Rein technisch befindet sich Animal Crossing leider auf etwas unterdurchschnittlichem Niveau.



Letzte Aktualisierung ( 09.02.2009 )

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